Ist Mana das gleiche wie "Manna vom Himmel"?

Nein. Nur mit einem "n" geschrieben (so wie im Titel und Thema des Films) bezeichnet "Mana" in der polynesischen Sprache jene spirituelle Kraft, die sich in bedeutenden oder magischen Gegenständen, Menschen und Orten verbirgt. Von Hawaii bis nach Neuseeland haben die Polynesier Mana nicht nur ihren größten Führern, geweihten religiösen Gegenständen, gewaltigen Bäumen oder heiligen Grabstätten zugeschrieben, sondern - in geringerem Ausmaß - allen Dingen in ihrer Umgebung.

 

Mit zwei "n" geschrieben, so wie in Manna (und in Exodus 16, 31 in der Bibel) ist das Wort alten aramäischen oder hebräischen Ursprungs und bezeichnet jenen Stoff, der die Israeliten während ihrer Flucht aus Ägypten in der Wüste am Leben gehalten hat. Von vielen wird ihm eine wundersame Kraft nachgesagt und er wird heutzutage wahlweise als der süße, getrocknete Saft eines mediterranen Aschebaums namens Fraxinus Ornus, als Flechte des Lecanora Esculenta (aus der manchmal immer noch Brot hergestellt wird), als dickflüssiger Saft einer aus Ägypten und Syrien stammenden Gemüsesorte oder als das Produkt eines großen Insekts (Coccus manniparus) bezeichnet, dass die Rinde des Tamirisk Baums (Tamairix Mannifesta) durchsticht, so dass der Baum eine Flüssigkeit absondert die zu Boden fällt und trocknet.

Alle diese pflanzlichen Stoffe sind essbar und können dir in der Wüste für eine Weile das Leben retten, aber eben davon handelt dieser Film nicht.

 



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